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Thomas Riedel - Foto © Katharina W.Thomas Riedel - Foto © Katharina W.

Als  Analog-Amateur-Dino  versetzt mich die digitale Fotografie immer noch nahezu in Euphorie.

Allerdings möchte ich die analoge Zeit mit Negativ- und Dia-Filmen, mit Mini-Schwarz-Weiß-Labor im Keller oder Bad nicht missen. Das war eine echt kreative Phase und sie war voller Überraschungen.

Thomas Riedel - Autor/Betreiber von:

manufocus®

Mit meinen Augen...

 Bilder-Werk 

Klammern - Alltagsgeschehen neu betrachtet. Ohne Zweifel ein Ergebnis digitaler Nachbearbeitung.Klammern - Alltagsgeschehen neu betrachtet. Ohne Zweifel ein Ergebnis digitaler Nachbearbeitung.

manufocus® Faviconmanufocus® FaviconSogenannte digitale Bridge- oder Prosumerkameras bieten mir die Möglichkeit, ohne viel Gepäck zu reisen. Sie wiegen wenig - in meinem Fall sind sie 407 und 616 Gramm leicht. Sie sind nahezu überall mit wenig Aufwand einsetzbar. Hintergründig sehr gut arbeitende Technik, die auch manuelle Modi enthält, macht mehr aus ihnen als nur einen Kompromiss. Mit ihren praktikablen Alleinstellungsmerkmalen sind sie im Amateurbereich eine echte Alternative in Abgrenzung zu den digitalen Spiegelreflexkameras. Diese stehen meiner Einschätzung nach aber immer noch für eine eigene Wertigkeit. Die rasante technische Innovation aber auch die Preise erlebe ich als Spiel ohne Grenzen

Verwende ich analoge Spiegelreflexkameras, erstelle ich Dias (zugegeben immer weniger) und belichte Farbnegativfilme. Beim Auftrag zur Entwicklung des Films verzichte ich auf Papierbilder. Die Motive werden direkt im Labor als JPG auf eine CD gebrannt. So kann ich die Fotos beliebig digital speichern, bearbeiten und weiter verwenden. Hinsichtlich der Auflösung sind Grenzen gesetzt, doch das erhöht für mich den Reiz, analog zu fotografieren. Und ganz ehrlich, ein Dia ist mit Hilfe eines Projektors in der Lage, Leinwände zu füllen.

Ein Dia ist ein Dia, ist ein Dia, ist ein Dia.

Die Bearbeitung von Bilddateien bietet endlose Möglichkeiten. Nach meinem Eindruck wird dies gerade in Amateurkreisen kontrovers diskutiert.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse mag ich es, wahrnehmen zu können, ob und welche Gestaltungsprozesse stattgefunden haben. Ich möchte Kenntnis über den Verlauf und die sich bietenden Chancen erlangen, dazu lernen und frei entscheiden können, was ich für mich wie und in welcher Ausprägung realisieren möchte.

Es ist wie mit der Koexistenz von Navigationssystem, Landkarte und Kompass.

Damit ich mir einen Überblick verschaffen und wenn möglich erhalten kann, möchte ich alte Kulturtechniken pflegen und mich neuen öffnen. Ich finde, es ist gut zu wissen, wo ich gerade stehe. Dies wiederum ist selten einfach aus sich heraus zu bestimmen - aber einfach kann ja jeder  und ein Kompass jedweder Art hilft immer, denke ich.

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