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Gute Aussicht

Bei Gouveia (Portugal)Bei Gouveia (Portugal)

2,8 Liter Motor: Auch in den Bergen gut zu fahren.2,8 Liter Motor: Auch in den Bergen gut zu fahren.

Ohne Umbau: Fahren, Wohnen, SchlafenOhne Umbau: Fahren, Wohnen, Schlafen

Alles da: Kochen, Kühlen, SpülenAlles da: Kochen, Kühlen, Spülen

Dusche und WC: Hygiene mit NiveauDusche und WC: Hygiene mit Niveau

Der "Renner"

Auf Tour (en)

Sein Aufbau in Alu-Sandwich kam in Wänden und Dach ohne Holz aus. Ansonsten fand sich wie damals üblich, eine sogenannte herkömmliche Bauweise mit einer Holz-Bodenplatte. Bei guter Wartung und Pflege kein Problem.

Das Fahrzeug unterlag im Rahmen regelmäßiger Inspektionen der Dichtigkeits-Garantie des Herstellers. Auch kleine Schäden wurden so verhindert. Der Alkoven aus GFK wirkte nicht ganz so wuchtig wie üblich, war "ansatzweise windschnittig" und pflegeleicht.

Frischwasser frostfrei gebunkert

In einer der Sitzbänke war der gut zugängliche 100 Liter Wassertank montiert, das Pendant für´s Abwasser frostsicher im Fahrgestell. Eine Tauchpumpe tat auch beim Duschen gemütlich ihren Dienst und war kostengünstig in Eigenarbeit ausgetauscht, wenn es denn sein musste. Platz für das Ersatzteil fand sich direkt neben dem Tank. Ich habe es nie gebraucht, war aber stets beruhigt, es zu haben.

Federkernmatratze auf Lattenrost samt Warmluft

Hatte ich den Alkoven über die schmale Holzleiter erklettert, erblickte ich die 145 x 200 cm große Liegefläche mit Federkernmatratze und robustem Lattenrost, unter dem bei Bedarf die warme Luft der Heizung strömte. Durch Fenster an beiden Seiten behielt ich auch von oben gut den Überblick. Sehr sinnvoll aus Sicht des Alkovenbettes: Die stabilen Stützen unter dem Heck des "Renners". Sie schützten hoch oben im Gefährt erstaunlich zuverlässig davor, seekrank zu werden. Hatte ich vor der Abfahrt vergessen sie wieder hochzukurbeln, klappten sie polternd von allein nach hinten weg und gaben mir unfallfrei die Chance, meinen Fehler nachzubessern.

Komplette Küche statt Kochgelegenheit

Die Küche "protzte" mit einem Unterbaukühlschrank samt Eisfach, einem relativ großen Unter- und Überbauvorratsschrank, den in Arbeitshöhe verbauten Gasabsperrhähnen und dem vierflammigen Gaskocher nebst Spüle mit Automatikwasserhahn und Schnippelbrett.

Eine hervorragende, Plagegeister freie Lüftung garantierten auch bei Regenwetter die zahlreichen Klappfenster und ein großes Kurbeldach sowie die faltbare Fliegenschutztür am Eingang.

Dank des 2,8 Liter Motors auch in den Bergen gut zu fahren.

Atmosphäre, Nasszelle und Stauraum

Die großzügig dimensionierte Gasheizung mit Thermostat und Gebläse mit sehr gut verteilten Warmluftausströmern sorgte auch an kalten Tagen im gesamten Wohnbereich für Wohlfühlatmosphäre. Ein Vorhang trennte die Fahrkabine optisch und thermisch bestens ab. Der Boiler begeisterte Warmduscher wie mich. Ebenso die clevere Konstruktion der Nasszelle: Schiebetür schließen, Waschbecken über die Toilette schwenken, den Spritzschutz ausklappen. Duschen fast wie zu Hause. Ein Mini-Heki zur Lüftung. Zwei Abflüsse in der Duschtasse. Warmluft zur Trocknung.

Wegen der vielen Stauräume mit gut schließenden und dichthaltenden Klappen suchte ich allerdings zu Beginn der Reise öfter mal meine sieben Sachen. Das legte sich aber mit dem Grad der Entspannung, der sich regelmäßig und zuverlässig vom ersten Tag einer Reise an steigerte. Dazu trug auch die Tatsache bei, dass die Sitzbankflächen sich entgegen der Sitzrichtung heben ließen. Scheinbar eine unwichtige  Nebensächlichkeit, die den Reisealltag aber deutlich erleichterte.

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